Handlung von The Elder Scrolls

Die großartige Computerspielreihe The Elder Scrolls ist mittlerweile in aller Munde. Jeder, der sich mit Action-Rollenspielen auskennt, wird früher oder später über diese Spielreihe stolpern. Der erste Titel wurde bereits im Jahr 1994 veröffentlicht. Unglaublich, oder? Der Erfolg nimmt aber einfach nicht ab, weshalb die letzte Veröffentlichung erst 2016 stattfand. Sogar Romane gibt es mittlerweile! Es wird also höchste Zeit, sich mehr mit The Elder Scrolls zu befassen.

Das Spiel kann sich am PC, an der Spielekonsole oder sogar am Handy zutragen. Zur Hauptreihe zählen wie Spiele wie Arena, die Ersterscheinung, sowie viele weitere Titel wie Daggerfall, Morrowind oder Oblivion. Auch Skyrim ist dir sicher ein Begriff, dieses Spiel kam im Jahr 2011 auf den Markt. Diese Handlung dieses Titels beginnt beispielsweite etwa 200 Jahre nach Oblivion, die Spiele bauen also gern aufeinander auf.

Die Spielwelt

Die Handlung findet in einer Fantasy-Welt statt. Bei Daggerfall kannst du beispielsweise ein Gebiet erkunden, das doppelt so groß wie Großbritannien sein soll. Erkunde die Welt per Schiff oder mit einem Pferd, zu entdecken gibt es dabei mehr als 15.000 Dörfer! Leider möchte ich dazu aber noch erwähnen, dass man das Spiel auch gern als „Buggerfall“ bezeichnet, weil viele Bugs zu finden waren, dies war der großen Komplexität geschuldet.

Ganz anders sieht das dann schon bei Sykrim aus, meinem Favoriten. Wie bereits erwähnt, finden sich hier einige Bezüge zu den Vorgängerspielen. Gespielt wird in Cyrodiil und die Prophezeiung besagt, dass Drachen zurückkehren sollen. Niemand glaubt so richtig daran, weshalb die Drachen die Bewohner überraschen. Du übernimmst dann die Rolle des Helden, denn es soll nur eine Person geben, die den Drachen trotzen kann – und das bist du!

Und so wird gespielt

Auch hier gehe ich genauer auf Skyrim ein, denn dies ist ja der neuste Titel: Du bist bei diesem Spiel nicht auf eine besondere Heldenklasse angewiesen, was ich ziemlich cool finde. Du kannst aus einem zarten Waldelfen ein Wesen mit schweren Waffen und kräftiger Rüstung machen. Jedes Volk hat außerdem natürlich verschiedene Fähigkeiten, sodass all deine Vorlieben garantiert befriedigt werden und du alle Vor- und Nachteile abwägen kannst.

Zusätzlich gibt es bei Skyrim eine Special Edition, sogenannte magische Findlinge. Davon gibt es insgesamt 13. Mit diesen Findlingen kannst du besondere Boni sowie Fähigkeiten aktivieren, etwa Unsichtbarkeit oder das Erwecken von Toten. Das macht das Spiel noch spannender und zeigt, dass sich der Hersteller immer wieder bemüht, die Handlung, die Spielwelt, die Charaktere und insgesamt die Möglichkeiten weiterzuentwickeln und spannend zu halten. Daumen hoch dafür!

Die Entwicklung der The Elder Scrolls Reihe

Als Bethesda Game Studios 1994 mit The Elder Scrolls: Arena den ersten Titel der The Elder Scrolls Reihe herausbrachten, hatten sie vermutlich im Traum nicht vermutet, wie erfolgreich diese Serie sein wird. Obwohl das Studio zuvor keine Erfahrung mit Fantasy- und geschweige denn Rollenspiele hatte, etablierten sie sich rasend schnell als eines der führenden Fantasy-Rollenspiel Entwickler unserer heutigen Zeit. Wie kam es dazu?

Der erste Titel der The Elder Scrolls Reihe war zunächst als Arenaspiel im Stile der Gladiatoren angedacht, bei dem die Spielerteams gegeneinander in Arenen kämpfen. Der Rollenspielcharakter war ursprünglich nur in Nebenquests zu erkennen, doch diese wurden während der Entwicklung des Spiels immer wichtiger und ersetzten schließlich den ursprünglichen Gedanken, das Hauptaugenmerk auf die Arenen und das Spiel in Teams zu legen.

Von The Elder Scrolls I bis II

Unmittelbar nach der Veröffentlichung von The Elder Scrolls I: Arena begannen Bethesda Game Studio mit der Entwicklung des zweiten Titels names Daggerfall. Das liegt daran, dass Arena trotz der verpassten Weihnachtsdeadline zu einem großen Erfolg wurde. Damals war Bethesda ein noch recht unbekannter und kleiner Spielentwickler, der einen solchen Fehler kaum verkraftet hätte, denn schließlich kostet das Entwickeln von Computerspielen viel Geld.

Doch zum Glück erkannten Spieler trotz der verpassten Chance, Arena als Weihnachtsgeschenk zu kaufen, den Wert dieses einmaligen Spieles und kauften es trotzdem. Mit The Elder Scrolls II: Daggerfall wurde der erste Titel der The Elder Scrolls Reihe geschaffen, der sich komplett auf das Rollenspiel konzentriert und Spielern eine wahrlich offene Welt bietet. Zum ersten Mal wurde ihnen die Möglichkeit geboten, selbst zu entscheiden, welche Richtung ihr Spiel einschlägt.

Von The Elder Scrolls III bis V

Daggerfall schlug ebenfalls ein wie eine Bombe, weshalb die The Elder Scrolls Reihe eine weitere Chance erhielt, sich zu erweitern. Etwas, was bei dieser Computerspielserie wahrlich erstaunlich ist, ist die Tatsache, das jedes neue herausgebrachte Spiel noch besser und stärker ist als das vorherige. So überbot auch The Elder Scrolls III: Morrowind im Jahr 2002 alle Erwartungen der The Elder Scrolls Fans.

Die Entwickler selbst scheinen sich in der von ihnen geschaffenen Welt äußerst wohl zu fühlen und diese nicht mehr verlassen zu wollen. So viel Liebe und Begeisterung macht sich natürlich auch in ihren Spielen bemerkbar, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass die bislang letzten drei Titel der Reihe allesamt zahlreiche Auszeichnungen erhielten. The Elder Scrolls IV: Oblivion kam zudem 2006 auf den Markt und Skyrim 2011.

The Elder Scrolls: Eines der beliebtesten Fantasy-Spiele

Bei The Elder Scrolls handelt es sich wohl um eine der beliebtesten Fantasy-Rollenspiele aller Zeiten. Mehr als 50 Millionen Kopien wurden von den bislang insgesamt sechs Titeln verkauft, wobei Morrowind, Oblivion und Skyrim und somit die drei letzten Titel der Serie die bis zum heutigen Tag beliebtesten Spiele sind. Sie gewannen auch Game of the Year Auszeichnungen von mehreren führenden Computerspiel-Institutionen und Experten.

Was diese Spiele so beliebt macht, ist recht einfach zu erklären: Eine unglaubliche Liebe zum Detail, eine offene Welt, die zum Erkunden einlädt, unglaubliche viele Stunden an uneingeschränktem Spielspaß und die Möglichkeit, frei zu wählen, was du als Spieler aus der Geschichte machen möchtest. Zwar folgen alle Spiele einer Hauptgeschichte, doch dein Charakter hat eine große Auswahl an nebensächlichen Unternehmungen, die einmalig ist.

Die Geschichte von The Elder Scrolls

Hinter der The Elder Scrolls Reihe steckt Bethesda Game Studios, ein US-amerikanischer Computerspielentwickler. Wenn du vermutest, dass nur ein Entwickler, der sich seit Jahrzehnten mit Fantasyspielen auseinandersetzt, auf die Idee von The Elder Scrolls kommen kann, dann täuscht du dich. Bevor sich Bethesda Game Studios an Arena, dem ersten Titel der The Elder Scrolls, setzte, entwickelten sie hauptsächlich Sport- und Actionspiele wie Wayne Gretzky Hockey.

Mit der Veröffentlichung von The Elder Scrolls: Arena im Jahr 1994 begann die Legende rund um Tamriel. Ursprünglich war das Spiel als Teamspiel angedacht, bei dem die Spieler gemeinsam durch die fantastische Welt liefen, um in den Arenen gegen andere Spielerteams anzutreten. Jedoch rückten die Nebenquests, die ein Rollenspiel zuließen, während der Spielentwicklung immer weiter in den Mittelpunkt. So wurde schließlich die urpsprüngliche Idee verworfen.

Die Titel der The Elder Scrolls Reihe

Nach The Elder Scrolls: Arena folgte 1996 The Elder Scrolls II: Daggerfall. Bei diesem Titel wurde noch mehr Wert auf den Rollenspielcharakter dieser Serie gelegt und es wird dem Spieler zum ersten Mal ermöglicht eine Geschichte mit mehreren unterschiedlichen Ausgängen zu beeinflussen. Mit anderen Worten: Daggerfall wurde abwechslungsreicher, freier und ein guter Vorläufer der folgenden unglaublich erfolgreichen und beliebten Titel III, IV und V.

Mit The Elder Scrolls III: Morrowind tauchte 2002 Bethesda Game Studios nun endgültig in die Weiten ihrer erstellten Welten und die unglaubliche Auswahl an Spielmöglichkeiten ein. Kein zuvor dagewesenes Computerspiel erlaubte Spielern ein so freies Spielvergnügen. Es ist dir bei The Elder Scrolls III, The Elder Scrolls IV: Oblivion (2006) und The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) möglich, ganz eigene Wege einzuschlagen.

Alles über The Elder Scrolls III: Morrowind

The Elder Scrolls III: Morrowind ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Wieso? Weil es einfach klasse ist. Dieses Fantasy-Spiel lässt dich in eine sagenhafte Welt eintauchen und verspricht dir viele, viele Stunden an uneingeschränktem Spielspaß. Hier steht dir die Welt wahrlich offen und es liegt an dir sie bis in jede noch so kleinste Ecke zu erkunden. Doch gib Acht, denn es lauern viele Gefahren.

Bei The Elder Scrolls III: Morrowind handelt es sich, wie du sicherlich schon vermutet hast, um den dritten Teil der Elder Scroll Reihe. Hier lernst du die Insel Vvardenfell in der Dunmer Provinz Morrowinds kennen, die wiederum zum Reich Tamriel gehört. Die Hauptquests drehen sich allesamt um die Göttin Dagoth Ur, die an die Macht kommen möchte, um die Herrschaft der Imperials zu beenden.

Was The Elder Scrolls III: Morrowind so einzigartig macht

Obwohl die Gestaltung des Spieles sich hauptsächlich an das westliche Mittelalter anlehnt, sind bei The Elder Scrolls III: Morrowind auch viele Elemente aus dem Mittleren Osten und des Steampunks zu finden. Das mag vielleicht nach einer komischen Mischung klingen, funktioniert jedoch sehr gut, um für dieses Fantasy-Rollenspiel eine ganz eigene Welt zu schaffen, die dich schnell in ihren Bann zieht und nicht so leicht wieder loslässt.

Zudem handelt es sich bei The Elder Scrolls III: Morrowind um das erste Spiel dieser Reihe, bei dem die Betonung auf ein offenes Spielerlebnis liegt. Das bedeutet, dass du zwar Hauptquests und eine Hauptgeschichte hast, jedoch nach Belieben davon abschweifen und dein ganz eigenes Spielerlebnis kreieren kannst. Wenn du vorhast, wirklich jede Quest sowohl der Haupt- als auch Nebenquests zu beenden, wirst du sehr lange spielen können.

Wie The Elder Scrolls III: Morrowind gespielt wird

Zunächst gilt es bei The Elder Scrolls III: Morrowind, deinen Charakter zu erstellen. Genau wie bei den meisten der Elder Scroll Spiele beginnt das Spiel damit, dass dein Charakter als Gefangener auf sein Urteilsspruch wartet. Hier hast du Glück gehabt, denn die Freilassung deines Charakters war von Vornherein geplant und bringt dich sofort zum Tutorial, wo du diesen nach Belieben gestalten kannst.

Kaum hast du die Rasse, Klasse und das Aussehen deines Charakters festgelegt, geht es auch schon mit dem Spielgeschehen weiter. Je mehr du die Fähigkeiten deines Charakters einsetzt – wobei es hierfür wesentlich mehr Möglichkeiten als den reinen Kampf gibt – entwickeln sich diese und lassen dich hierdurch stärker werden. Das brauchst du, denn deine Gegner werden ebenfalls immer schwerer zu besiegen. Viel Erfolg!