Als Bethesda Game Studios 1994 mit The Elder Scrolls: Arena den ersten Titel der The Elder Scrolls Reihe herausbrachten, hatten sie vermutlich im Traum nicht vermutet, wie erfolgreich diese Serie sein wird. Obwohl das Studio zuvor keine Erfahrung mit Fantasy- und geschweige denn Rollenspiele hatte, etablierten sie sich rasend schnell als eines der führenden Fantasy-Rollenspiel Entwickler unserer heutigen Zeit. Wie kam es dazu?

Der erste Titel der The Elder Scrolls Reihe war zunächst als Arenaspiel im Stile der Gladiatoren angedacht, bei dem die Spielerteams gegeneinander in Arenen kämpfen. Der Rollenspielcharakter war ursprünglich nur in Nebenquests zu erkennen, doch diese wurden während der Entwicklung des Spiels immer wichtiger und ersetzten schließlich den ursprünglichen Gedanken, das Hauptaugenmerk auf die Arenen und das Spiel in Teams zu legen.

Von The Elder Scrolls I bis II

Unmittelbar nach der Veröffentlichung von The Elder Scrolls I: Arena begannen Bethesda Game Studio mit der Entwicklung des zweiten Titels names Daggerfall. Das liegt daran, dass Arena trotz der verpassten Weihnachtsdeadline zu einem großen Erfolg wurde. Damals war Bethesda ein noch recht unbekannter und kleiner Spielentwickler, der einen solchen Fehler kaum verkraftet hätte, denn schließlich kostet das Entwickeln von Computerspielen viel Geld.

Doch zum Glück erkannten Spieler trotz der verpassten Chance, Arena als Weihnachtsgeschenk zu kaufen, den Wert dieses einmaligen Spieles und kauften es trotzdem. Mit The Elder Scrolls II: Daggerfall wurde der erste Titel der The Elder Scrolls Reihe geschaffen, der sich komplett auf das Rollenspiel konzentriert und Spielern eine wahrlich offene Welt bietet. Zum ersten Mal wurde ihnen die Möglichkeit geboten, selbst zu entscheiden, welche Richtung ihr Spiel einschlägt.

Von The Elder Scrolls III bis V

Daggerfall schlug ebenfalls ein wie eine Bombe, weshalb die The Elder Scrolls Reihe eine weitere Chance erhielt, sich zu erweitern. Etwas, was bei dieser Computerspielserie wahrlich erstaunlich ist, ist die Tatsache, das jedes neue herausgebrachte Spiel noch besser und stärker ist als das vorherige. So überbot auch The Elder Scrolls III: Morrowind im Jahr 2002 alle Erwartungen der The Elder Scrolls Fans.

Die Entwickler selbst scheinen sich in der von ihnen geschaffenen Welt äußerst wohl zu fühlen und diese nicht mehr verlassen zu wollen. So viel Liebe und Begeisterung macht sich natürlich auch in ihren Spielen bemerkbar, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass die bislang letzten drei Titel der Reihe allesamt zahlreiche Auszeichnungen erhielten. The Elder Scrolls IV: Oblivion kam zudem 2006 auf den Markt und Skyrim 2011.